Freitag, 11. Dezember 2009

Thanksgiving 2009

Am 26. November 2009 war Thanksgiving. Dieses Jahr haben wir den Tag in Mississippi bei Sarah's Familie verbracht, ja genau, da wo Sveni Anfang des Jahres das Reh erschossen hat. Aber diesmal wurde nicht geschossen, sondern gegessen. Sarah hat eine ziemlich grosse Familie und so kamen knapp 30 Leute aus 3 Gerationen zusammen und haben sich im ganzen Haus verteilt und gequatscht, getrunken, gekocht und gegessen. Natürlich gab es wieder richtiges Südstaaten Essen mit Dressing, Sweet Potato Pie, Squash Casserole, Pecan Pie.....Wir durften auch wieder Teddy und seine Trainings-Hunde besuchen gehen (Sven's Jagdtrainer). Und man hat extra für mich einen Cowboy namens Larry bestellt, so richtig mit Hut und Stiefeln und Cowboy Hemd. Beim nächsten Mal kommt Larry auf seinem Pferd angeritten, so wurde mir versprochen (-: Und Aunt Judy hat sich tierisch gefreut, dass Sveni so einen guten Appetit hat und wollte immer zugucken, wie er isst (-: War echt ein schönes Thanksgiving!




Mittwoch, 18. November 2009

Oktober + ein bisschen November

Seit 2 einhalb Jahren erzählen uns alle Tuscaloosa-Kollegen, wie toll es auf dem Lake Tuscaloosa ist und wie klasse Wasserski-Fahren ist. Irgendwie haben wir das nie so ganz geglaubt. Immerhin gibt es ja Wasserschlangen in dem See. Sie sind zwar alle am Ufer, aber egal. Ich hatte wohl irgendwie immer Schiss. Am 3. Oktober hat uns mein Kollege Brian mal wieder auf sein Boot eingeladen und diesmal haben wir zugesagt. Familie Henkel war auch dabei. Das Wetter war super genial.
Ich wollte eigentlich gar nicht ins Wasser. Und am Ende wollte ich gar nicht wieder raus. Das Wasser war warm und klar, wir haben gebadet und das Highlight war, daß wir Wasserski gefahren sind (yuchhuuuuuu, wie geil). Abends waren wir noch bei Brian zum Grill-Pizza Essen. Ja genau, Grill-Pizza. Selbstgemachte Pizza auf einen großen Barbequegrill legen, Deckel zu und grillen lassen. Super lecker. War echt ein genialer Tag und der Anfang von Sven's Abhängigkeit. Mehr dazu spaeter.






Am 2. Oktoberwochenende sind wir mit Alex, Natalia und Carlos nach Chicago geflogen, um Lisa zu besuchen, die Birmingham im Juni verlassen hatte. Es war zwar schweinekalt, aber diesmal hat es nicht geregnet und wir konnten echt alles machen, Stadt besichtigen, Touri-Bootfahren, schicki Essen. Das coolste aber war die Aussicht von Lisa's Appartment, 34. Stock mitten in Downtown Chicago. Guckt euch das mal an. Genial, oder?








Am 23. Oktober sind Olaf und Ilona für eine Woche ins Sonnenblumenzimmer eingezogen. Das war eine echt schöne Woche. Wir mußten zwar arbeiten, aber wurden abends immer schön mit lecker Essen empfangen, Oli war der Chefkoch. Am Wochenende waren wir shoppen, haben eine Birmingham Tour gemacht, waren im Fitness Studio (vermisse Ilona jetzt immer beim Body Pump) und natürlich waren wir lecker in Bham's greatest Restaurants essen. Super, Barbeque mußte es sein. Sweet home Alabama.




Ende Oktober war dann wieder Halloween. Diesmal waren wir auf einer Privat-Kostüm-Party in einem Penthouse in Birmingham, sehr geil, mit Blick über ganz Birmingham. Alex, Andrea, Sarah, Brad, Sveni und ich sind also schön verkleidet zum Feiern gegangen, Sveni und ich nochmal als Tod und Vampir und Sarah und Brad waren ein Lady Cop und ein Knastbruder, sehr geil. War super lustig (besonders unser italienischer Freund Andrea, der als Mafioso kam und meinte, dass das gar kein Kostüm wär, sondern nur die alte Dienstkleidung von seinem Opa ;-).




Und jetzt ist schon wieder November und es scheint, als ob das Wetter immer besser wird. Die letzten 3 Wochenenden waren klasse, am Sonntag waren es 25 Grad Celsius. Und das bringt uns wieder zu Sven's neuer Abhängigkeit. Die letzten 3 Sonntage waren wir mit Brian auf dem Boot. Sveni hat vor 2 Wochen mit dem Wakeboarden angefangen, das ist so etwas wie ein Snowboard bloß auf dem Wasser, und ist jetzt nicht mehr zu bremsen. Und irgendwie ist er ein Naturtalent und peest schon wie ein Profi über den See. Er liest immer kurz was im Internet und schwupps...kann er es. Echt klasse. Das ist jedes Mal wie ein kleiner Urlaub, 2-3 Stunden auf dem See, mit Musik und Sonne und Wakeboarden (ich bin bisher bei den Ski geblieben) und die Welt ist in Ordnung. Jetzt hoffen wir jedes Wochenende, dass es doch noch einmal schön. Let's press thumbs. Thanksgiving, we're coming!

Mittwoch, 30. September 2009

September 2009 - Urlaub an der Westküste

Der September war ein sehr, sehr schöner Monat. Möglicherweise hat das was damit zu tun, dass wir ziemlich genau 50% der Tage mit Urlaub zugebracht haben. Diesmal hat es uns an die Westküste verschlagen.

Unser erstes Reiseziel war San Francisco. Die ersten paar Tage haben wir in der Stadt selbst verbracht. Hier gab es viel zu unternehmen. Zu Sandis Lieblingsattraktionen gehörte selbstverständlich der Giradelli Schokoladen-Werksverkauf. Gut, das war jetzt wenig überraschend.

Nach ein paar Tagen City Flair führte uns unsere Reiseroute durchs Napa Valley nach Berkeley und später Richtung Süden über den berühmten Highway 1 nach Monterey. Monterey ist genial. Hier mussten wir uns einfach zwei Beach Cruiser ausleihen und die am Meer entlangführende Straße abfahren. Meer und Sonne - traumhaft.









Von Monterey aus haben wir einen Abstecher in den Yosemite Park unternommen. Hier kann man wandern, bis einem der Schuh vom Fuß fällt. Hohe Berge, grüne Täler und klare Bergseen - alles, was das Wanderer- und Abenteurerherz begehrt.







Die zweite der beiden Wochen verbrachten wir in Seattle im Staate Washington. Eigentlich wollten wir von hieraus auch mal nach Portland/ Oregon fahren. Aber Seattle hat uns so super gefallen, dass wir doch die ganze Zeit hier geblieben sind. Seattle ist eine ausgesprochen coole Stadt. Die Leute wirken entspannt und aufgeschlossen. Überraschenderweise und entgegen des weitverbreiteten Images hatten wir keinen Regen, sondern die ganze Woche Sonnenschein.

Gleich bei der Ankunft hat sich eine witzige Story ereignet. Im Bus vom Flughafen nach Downtown haben wir einen Typen (Ryan) aus New York getroffen. Nachdem wir erwähnt hatten, dass wir ursprünglich aus Deutschland kommen, war er plötzlich ganz angetan. Er erzählte uns, dass er mal für ein paar Monate in Amsterdam gewohnt hat und von dort aus auch öfters mal in Deutschland gewesen ist. Anscheinend hat es ihm so gut dort gefallen, dass er sich dazu veranlasst sah, sich "Germany" über den Bauch tätowieren zu lassen. Das nenn' ich echtes Commitment.



Seattle hat einen wirklich beeindruckenden Fischmarkt (Pikes Market), da kauft man den Fisch quasi direkt aus dem Meer. Außerdem gibt es an jeder Ecke (buchstäblich) ein Cafehaus - der Kaffee ist excellent. Im Übrigen ist hier die Hauptzentrale von Starbuck's beheimatet. Am besten fanden wir, wiedermal einfach durch die Stadt zu schlendern, hier und da in einem der Cafes oder abends mit einem Glas Bier in einer der Kneipen abzuhängen. Nicht übel war auch ein Ausflug zur Winery "Chatteau Ste. Michelle". Den Riesling von dieser Winery haben wir hier in B'ham oft getrunken. Da war's auch mal spannend, sich vor Ort die Weine bei der Verkostung einzuverleiben.







An einem der Tage in Seattle haben wir uns mit Zeynap, der Schwester von Berkin, getroffen. Sie wohnt hier und hat uns ein bisschen durch die Stadt geführt. Auf der Tour haben wir Stadtteile gesehen, die man als normaler Touri vermutlich verpasst hätte.




Auf der Olympic Halbinsel auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht gibt es den weltweit am nördlichsten gelegenen Regenwald. Ziemlich eindrucksvoll. Nach einer Woche in dieser Stadt wollten wir fast gar nicht mehr zurück nach B’ham. Dank des dann aber doch einsetztenden Regens fiel der Abschied nicht ganz so schwer. 





Sonntag, 23. August 2009

Juli und August

Hier mal wieder eine Zusammenfassung, was bei uns in letzter Zeit so tolles passiert ist. Also,...

...Im Juli hat uns Michaela besucht. Wir hatten diesmal 3 Wochenenden zusammen und konnten dadurch einiges unternehmen. Wir waren u.a wandern, shoppen, Essen, Birmingham Sightseeing und beim Windhundrennen. Wir haben nämlich eine Windhundrennbahn in der Weltstadt Birmingham. War aber leider sehr unspektakulär, aber trotzdem lustig, wenn mal die Leute beobachtet und überhaupt keine Ahnung hat, was die Spielregeln sind. Das Highlight war das 4. Juli Wochenende. Zusammen mit Natalia und Andrea sind Sven, Michaela und ich an dem Independence Day Wochenende nach Tybee Island gefahren, das liegt 15 Minuten hinter Savannah, Georgia (Ostküste). Wir hatten eine sehr schöne Wohnung direkt am Tybee Strand. Unsere Freundin Ashley war auch mit ihrer Familie da, was super war, weil sie nämlich in Savannah groß geworden ist und uns somit die Stadt bei Nacht zeigen konnte. Außerdem findet es Ashley's Mutter super klasse, für die Freunde ihrer Töchter zu kochen. Fanden wir auch super, zumal Ashley Köchin in einer Testküche für eine Koch-Zeitschrift ist. Es gab das ganze Wochenende tolle Südstaatenküche und Bier, Wein und Magarita durfte natürlich auch nicht fehlen. Tagsüber waren wir schön am Strand, es war richtig heiß und das Wasser war herrlich. Am 3. Juli haben wir abends am Strand das Feuerwerk beobachtet. Sehr schön.....






...Anfang August hat Sveni seinen Geburtstag gefeiert und wir haben eine Party geschmissen. Es gab lecker Barbeque und Salate. Der bayrische Kartoffelsalat von Dori's Rezept ist ganz besonders gut angekommen. Ashley wollte das Rezept schon in ihre Zeitschrift bringen...







...Letzten Freitag nach der Arbeit sind wir dann ganz spontan über's Wochenende an die Golfküste, nach Santa Rosa Beach, gefahren. Freunde von uns haben dort ein großen Haus spott billig mieten können. Mit 18 Leuten haben wir dann überall verteilt auf Luftmatrazen und Betten in dem super schönen, großen Haus geschlafen. Übrigens waren Sven und ich die einzigen Nicht-Spanier-Latinos. Das war super lustig, weil die Jungs und Mädels aus Spanien und Südamerika feiern wie die wilden. Die ganze Zeit war die Musik an und es wurde getanzt und gesungen und spanisch gesprochen, zwischendurch haben sie sich dann erbarmt und für Sven und mich mal auf englisch umgeschaltet. Also, wer mal eine spanische Sprachreise machen möchte, kommt einfach zu uns in die USA (-; Tagsüber waren wir am Strand und die Golfküste ist einfach nicht zu toppen, super genialer weißer Sand und glasklares Wasser. Nachmittags haben wir Austern gegessen, Sven's und mein erstes Mal. Sehr glupschig und geschmacklos, aber muß man ja mal probieren. Abends haben wir gekocht, einer der Spanier, Pedro, hat Sushi gemacht, mit ganz frischem Fisch von der Golfküste, sehr genial.
Das war ein sehr schönes Wochenende, leider mußten wir Sonntag Mittag schon wieder zurück.





Zu guter letzt waren Nickelback zusammen mit Papa Roach und Hinder als Vor-Bands in der Stadt. Und Svenni war auch dabei. Trotz heftigen Regens und daher nasser Füße war's ne ultra-geniale Show.